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Freitag, 31. Oktober 2025

31. Oktober 2025. Basel - Genua


Die erste Etappe haben wir erfolgreich abgeschlossen: wir sind am Mittelmeer angekommen. 😎


Als Albrecht kurz vor 10 Uhr zu mir kam, hatte ich eben alles bereit gemacht. Wir verstauten alle Sachen im Land Rover und fuhren schon kurz danach los. 


Erste Station war das Café Flore an der Klybeckstrasse, wo wir einen Kaffee nehmen wollten. Andi war auch da und so schnackten wir ein paar Minuten zu dem guten Milchkaffee. 


Aber es hielt uns nicht auf den Stühlen: die Reise hatte begonnen und wir wollten nicht nach geschätzten 3 Kilometern bereits eine stundenlange Pause einlegen. 

Also zahlen, verabschieden und losfahren.  


Zeitmässig waren wir perfekt dran, denn es hatte kaum Verkehr auf der sonst recht vollen Autobahn Richtung Gotthard. 




Die erste Pause ergab sich aus einem Werkstatt-Termin, bei dem ein fachkundiger Blick unters Fahrzeug die Grundlage einer Offerte für die nach der Reise angedachte Rostschutzbehandlung darstellen sollte. Die Werkstatt in Stans (NW) ist spezialisiert auf Fahrzeugbau und -ausbau sowie auf Karosseriearbeiten. 

Ein einfaches Mittagessen auf dem Kotflügel vor dem Werkstatt-Termin



Bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde waren wir wieder auf der Autobahn und fuhren an den Pilatus Flugzeugwerken vorbei dem Vierwaldstättersee entlang durch die Wiege der Schweiz Richtung Gotthard Strassentunnel

Der Gotthard-Pass ist winterbedingt bereits geschlossen, obwohl im Tal noch herbstliches Wetter herrscht. 

Die Wälder auf der ganzen Strecke in der Schweiz leuchteten im Sonnenlicht in kräftigen Herbstfarben und die weissen Berggipfel zeigten sich von ihrer schönsten Seite. 

Das lässt sich aus dem Fahrzeug nicht wirklich gut mit einer Kamera dokumentieren - Du musst es Dir einfach entsprechend meiner Schilderung vorstellen. 



Auf der Alpensüdseite erwartete uns leider graues und nasses Herbstwetter, so dass wir uns vor allem auf Strasse und Verkehr konzentrieren mussten. Ich gab heute den Navigator, Albrecht fuhr. 


Da es schon kurz nach 17 Uhr zu dämmern begann, war von den norditalienischen Landschaften kaum was zu sehen. 


Vorbei am Lago Maggiore, dem Luganer- und Comersee gelangten wir bald nach Mailand, das nur etwa 50 km südlich der Landesgrenze liegt. Von der Stadt sahen wir gar nichts, weil wir nach einem kurzen Stück auf der Umfahrungssutobahn schon Richtung Turin abbogen und dann gen Süden und Genua stachen. 


Gegen 20 Uhr kamen wir in Sciarborasca an, wo Albrecht vorgängig einen geeigneten Gratis-Standplatz für Wohnmobile ausfindig gemacht hatte. Nach ein paar Minuten Fussmarsch erreichten wir die Trattoria/Pizzeria im Dorfkern an der steilen Küste in der Ventimiglia und gönnten uns ein leckeres Abendessen. Keine Pizza, sondern Gulasch mit Polenta, resp. Tagliatelle von Funghi, abgerundet mit Bier und für mich einem Espresso zum Dessert. 



Jetzt liegen wir im supergemütlichen Dachzelt und ich freue mich schon auf den morgigen Tag, an dem wir von Genua übers Meer nach Tunis schippern werden. 


Guet Nacht. 

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