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Sonntag, 2. November 2025

1. November 2025 Sciarborasca - Genua

Nachdem wir aufgestanden waren, haben wir uns einen Kaffee gekocht und macht uns bald auf den Weg Richtung Genua gemacht, um den Fähranleger zu suchen. Die Fahrt der Küste entlang durch die alten Dörfer und Städte war angesichts des geringen Verkehrs am Samstagmorgen sehr angenehm.


Wir bekundeten wir einige Mühe, den Fähranleger anzufahren. Aufgrund der engen Lage der Stadt, eingekesselt zwischen Meer und den Alpen-Ausläufern, macht die Verkehrssituation eng und relativ unübersichtlich. Beim dritten Anlauf gelang es uns, den richtigen Abzweiger zu nehmen und Richtung Check in zu fahren. 



In der Hoffnung am Fähranleger ein Restaurant zu finden, um die Wartezeit zu überbrücken, checkten wir ein, mussten aber bald feststellen, dass die Situation nicht so komfortabel war, wie wir uns es uns vorgestellt hatten. So warteten wir in der immer grösser werdenden Gruppe von Fahrzeugen rund 4 Stunden, bis unsere Fähre anlegte und der Entladeprozess sich langsam in Gang setzte. Aus unerfindlichen Gründen ging es sehr langsam vor sich, was die Passagiere offensichtlich nervte und ein Hupkonzert sondergleichen entwickelte sich im Stau der vielen Offroad Fahrzeuge, PKWs und LKWs. Als endlich alle Fahrzeuge vom Schiff gefahren waren ging das selbe Spiel bei der Einfahrt los. Ein unsägliches Gedränge – jeder wollte der erste sein, wie wenn es darum ginge, schneller in Tunesien zu sein – entwickelte sich auch von dieser Seite her.


Die Passagiere warteten etwa eine halbe Stunde dort, bis sie von Bord gehen konnten

Ein Foto vom Dach des Land Rovers von den Mitreisenden nach Tunis


Es waren ein paar sehr interessante Fahrzeuge dabei, unter anderem ein Kat mit riesigen Reifen, blau lackiert, mit einem grossen Anhänger, auf dem scheinbar viele Motorräder waren. Das war eine Reisegruppe, die sich durch die Wüste kämpfen will.



Auf der Fähre fanden wir uns gut zurecht, nahmen im Selbstbedienung ein einfaches Abendessen zu uns und verbrachten dann noch ein paar Stunden mit mit schnacken. 




Die Nacht, die ich auf einem der sogenannten Komfortsessel verbrachte, war eher ungemütlich und entsprechend wurde der Schlaf immer wieder unterbrochen. Da ich wenig Mühe bekunde wieder einzuschlafen ging das trotzdem relativ gut. Heute Morgen war ich trotzdem ziemlich gerädert und bin nun noch zwei Cafés wieder einigermassen einsatzbereit.


Wir befinden uns jetzt gerade auf Höhe Südspitze Sardiniens. Deshalb mache ich schnell, damit ich noch vom Netz profitieren kann. Der Himmel ist mit ein paar Wolken gespickt. Es scheint die Sonne und die Temperatur ist sehr angenehm. Eine leichte Brise weht und wir sind auf dem Weg Richtung Tunis.



Leider wird es auch heute keine Fotos geben, denn die Fotos, die mein iPhone macht, lassen sich aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen nicht in den Blog einfügen. Vielleicht bin ich auch einfach zu unbedarft in der Bearbeitung der Fotos und kriege die einfach nicht so hin wie ich möchte. Sobald ich eine tunesische Simkarte habe und vom Laptop aus die Reise beschreiben kann, wird sich das hoffentlich bessern. Dann werde ich auch noch Fotos in die Berichte von gestern und heute einfügen.

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