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Dienstag, 28. Oktober 2025

Nachdem es in den vergangenen Tagen eher entspannt und gelassen zu und her ging, werden die Tage kürzer und kürzer je näher der Abfahrtstermin kommt. 

Rund um mein Haus habe ich aufgeräumt, die Hochbeete winterfest gemacht (Stauden und Wurzeln ausgerissen und kompostiert, Beete mit den Resten Mais-Pflanzen abgedeckt und ein paar der Pflanzen zurückgeschnitten, Balkonpflanznen in die Wohnung ans grosse Fenster gestellt) und auch in der Wohnung etwas aufgeräumt. Diese muss noch geputzt werden, damit ich nach der Rückkehr eine saubere Wohnung antreten kann.

Diese Ansicht - im Winter mit den Pflanzen besonders schön - werde ich vermissen

Etwas vom schwierigsten finde ich das Packen. Es darf nicht zu viel sein, aber ich sollte auch nichts vergessen. Da sind die Kleider da kleinste «Problem». Die paar T-Shirts, zwei drei Hosen lang und kurz, Schuhe...das ist schnell gemacht und könnte auch in Tunesien ergänzt werden.

Aber all die kleinen Dinge wie Medikamente für den Notfall, Kleinzeugs wie Utensilien, Ladegeräte, Kleinwerkzeug, etc. stellen mich vor etwas grössere aber nicht unüberwindbare Herausforderungen. Das liegt sicher daran, dass ich seit der grossen Reise durch Zentralasien mit Lorenz im 2019 erst zwei Mal kurz in den Ferien war. Einmal in Antibes in Südfrankreich und einmal in Vietnam. Beide Male brauchte ich nur das Allernotwendigste.

Was die Kamera angeht habe ich mich gestern entschlossen, nicht die grosse, teure Sony A7R2, sondern meine erste Digitalkamera, eine A6000, mitzunehmen. An Objektiven nehme ich auch nicht die teuren, superguten mit, sondern die etwas günstigeren. Trotzdem kann ich mit der Ausrüstung alle Brennweiten von 10mm bis 900mm abdecken. So werden mir hoffentlich trotz minderer Hardware-Qualität ein paar tolle Aufnahmen gelingen (es ist ja nicht die Ausrüstung, die gute Fotos macht, sondern der Fotograf ;) )

ausser dem Inhalt des Rucksacks (Kleider) ist das meiste bereit

Jetzt gehe ich in die Stadt - ein Rezept für ein Breitbandantibiotikum und ein Serum gegen Skorpionstiche beim Hausarzt holen, einen günstigen Kompass, Ricola Kräuterbonbons gegen Husten, Tabak und eine neue Taschenlampe kaufen - und dann beim Aussortieren und Laden des Landy helfen.

Am Abend reicht es mir hoffentlich noch für ein reizvolles Konzert in einer speziellen Location.

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