Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Sonntag, 23. November 2025

23. November 2025. Sousse 


Ein Stadt-Tag in Sousse.

Eingang zur Medina - die befestigte Grosse Moschee 


Wir begaben uns per Taxi in die Stadt, das war viel einfacher als mit dem Land Rover, denn so mussten wir keinen Parkplatz suchen in einer Stadt, die wir nicht kennen. Ausserdem ist Taxifahren hier so günstig, dass man sich echt zweimal überlegt, das Auto überhaupt aufzuschliessen und zu starten. Die rund 7 km lange Strecke kostete uns knapp 5 TND (ca. € 1.50).

Der Turm der Ribat (Festung)

Eingangstor zur Festung - man beachte die eingefügten, von irgendeinem Bauwerk mitgebrachten Säulen. Die rechts ist arg verwittert.


Eines der grösseren Gebäude mit viel Umschwung - so weitläufig ist es selten in der Medina.


Der Taxifahrer liess uns an einem perfekten Zugang zur Medina aus, von wo wir in ein paar Schritten in dem Gewirr aus engen Gassen waren. Während diejenigen, in denen sich Läden befinden, ziemlich bevölkert waren, war abseits sehr wenig los und wir konnten gemütlich schlendern. Die Orientierung fiel mir sehr leicht, da die Gassen trotz ihres hohen Alters nach einem übersichtlichen Schema angelegt sind. Aus Marrakesch ist mir in Erinnerung, dass es dort sehr viel schwieriger war, sich zu orientieren.




Das Lokal der Pfadfinder Region Sousse, Gruppe Medina.


Auffallend war, dass die gesamte Medina, auch abseits der touristisch interessanten Gebieten, sehr aufgeräumt und sauber erschien. Ausserdem wurden wir bei den Läden überhaupt nicht von den Verkäufern bedrängt, wie ich das von anderen arabischen Ladenstrassen kenne. Es war ausgesprochen angenehm.

Das gemütliche Café mit Sitznische in einer Baulücke.

Elektriker beachten bitte den Verteilerkasten.


Es hat viele Katzen - leider nicht alle sehen so gesund aus.


An einer versteckten Ecke entdeckten wir ein kleines Café, das von einer sympathischen jungen Frau geführt wird. Dort nahm ich eine feine, ziemlich süsse heisse Schokolade und wir schauten ein wenig dem gemässigten Fussgängerverkehr und den vereinzelt durch die Gassen rollenden Rollern zu. 

Farbenspiele überall

einer der wenigen Weitblicke in den engen Gassen




Es hatte einige Stellen, an denen ich lohnenswerte Fotomotive fand und so knipste ich die eine oder andere Aufnahme. Deshalb ist es heute eher ein Foto- denn ein Textbericht.

eine beliebte Konditorei

verschiedene Mehlsorten

Sein Verein Etoile Sportive de Sousse (ESS) hat heute verloren, aber er ist guten Mutes.



Wir assen am Abend in einem libanesischen Restaurant an einem grossen Platz und fuhren dann wieder mit einem Taxi zurück zu Chehidas Haus. Das liegt glücklicherweise nahe einer grossen Verkehrsachse, so dass es keine Probleme bereitete, dem nicht französisch sprechenden Fahrer das Ziel mitzuteilen.

Diesmal Farbenspiel in Blau


In der Markthalle, kurz vor der Schliessung

Meeresschnecken, werden eimerweise verkauft.


Als wir ankamen, ertönte aus einem grossen Raum im Hochparterre «unseres» Hauses Musik und Gesang und als ich meinen Kopf in den Raum streckte, erblickte mich die Hausbesitzerin und bat mich herein, Schnell wurde mir ein Stuhl und etwas zu Trinken angeboten und ich durfte der Probe einer Gesangsgruppe aus etwa 15 Einheimischen beiwohnen. Ein Keyboarder, ein Trommler am Tamburin und abwechselnd Sängerinnen und ein Sänger machten typische tunesische Musik, korrigierten sich, diskutierten und unterstützen einander durch Mitsingen und rhythmisches Klatschen. Es war sehr beeindruckend und ich war vor allem von den Künsten des Tamburinspielers angetan. 


Keramik ist beliebt - ich mache einen Bogen drumrum.

Abendstimmung an der Grossen Moschee

Eine feine Mondsichel um 17.30h beim Warten auf's Abendessen


Heute war ein sehr authentischer Tag mit viel tunesischer Kultur. Das hat mir ungemein gefallen.

Chehidas Haus mit Albrechts Land Rover


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

5./6. Dezember 2025. Reggio Calabria - Basel Ein abschliessender Eintrag. Die Rückreise von Reggio Calabria über Mailand nach Basel verlief ...